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Zwischenrunde Kremsmünster

Endtabelle Gruppe E und F:

Endtabelle Gruppe E und F

Di., 9.8.2011
10:00 23 Serbien - Tschechien 3:1 (11:5, 13:11, 3:11, 11:8)
11:15 24 Japan - Namibia 0:3 (7:11, 2:11, 9:11)
12:30 25 USA - Tschechien 3:2 (11:6, 9:11, 11:4, 9:11, 11:7)
13:45 26 Deutschland - Argentinien 3:0 (11:5, 11:7, 11:4)
15:00 27 USA   Italien 2:3 (11:3, 9:11, 12:10, 5:11, 11:13)
16:15 28 Österreich - Chile 3:0 (11:9, 11:7, 11:8)
17:30 29 Brasilien - Deutschland 3:1 (11:9, 12:14, 11:7, 11:5)
18:45 30 Österreich - Schweiz 3:0 (12:10, 11:7, 11:6)

Mi., 10.8.2011
12:30 31 USA - Japan 3:0 (11:7, 11:8, 11:9)
13:45 32 Serbien - Italien 0:3 (6:11, 2:11, 6:11)
15:00 33 Tschechien - Namibia 0:3 (5:11, 3:11, 5:11)
16:15 34 Serbien - Japan 3:2 (11:6 9:11 14:15 11:2 11:8)
17:30 35 Italien - Namibia 1:3 (11:6, 10:12, 8:11, 6:11)
19:00 36 Österreich - Deutschland 1:3 (8:11, 11:9, 8:11, 8:11)
 
Alle Spiele auf 3 Gewinnsätze!

Kurzberichte:

  • Spiel Nr. 36, Gruppe E: Österreich - Deutschland

    Im Abendspiel herrschte von Beginn weg eine klasse Stimmung, forderte doch Österreich den "großen Bruder" Deutschland heraus.
    Die Deutschen verbuchten den besseren Start für sich, die Österreicher legten aber schnell die Anfangsnervosität ab. Doch die Neuenfeld-Truppe setzte dem WM-Gastgeber zu.  Deutschland drehte ein 4:6 in eine 10:6-Führung und holte sich den ersten Satz.
    Auch im zweiten Durchgang hatten die deutschen Fans leichter lachen, Österreich musste einen Vier-Punkte-Rückstand aufholen. Vor allem die starke deutsche Defense und Angreifer Steve Schmutzler bereiteten den Österreichern Probleme. Doch die Mannschaft von Winfried Kronsteiner konnte kontern und schaffte mit etwas Glück den Satzausgleich. Spätestens jetzt war die Stimmung auf den Rängen am Siedepunkt.
    Deutschland punktete viel mit kurzen Angriffsbällen. Bei den Österreichern sorgte Jean Andrioli für sensationelle Punkte. Dank einer starken Schlussphase gewannen die Deutschen Satz Nummer drei. Österreich bekam einen starken Schmutzler nicht in den Griff, die Hausherren agierten zu ineffektiv - und so gewann Deutschland 3:1 nach einer Stunde Spielzeit.
    Für Österreich war es die erste Niederlage im Turnierverlauf.

    Stimmen zum Spiel:
    Österreich-Teamchef Winfried Kronsteiner:
    "Heute hat bei uns die Durchschlagskraft gefehlt, wir haben unsere Chancen nicht genützt. Es war ein Schuss vor dem Bug zur rechten Zeit. Die wichtigen Spiele kommen am Freitag und Samstag. Heute war es eigentlich bedeutungslos - vielleicht waren wir deshalb nicht 100-prozentig da."

    Deutschland-Coach Olaf Neuenfeld:
    "Wir haben heute mindestens eine Klasse besser gespielt als gestern gegen Brasilien. Österreich hat unter Form gespielt. Das war ein wichtiger Sieg für den weiteren Turnierverlauf, der uns Auftrieb gibt. Die Kulisse war toll. Wir haben das schon vor vier Jahren erlebt, damals mit umgekehrten Vorzeichen."

    Ergebnis:

    Österreich - Deutschland 1:3 (8:11, 11:9, 8:11, 8:11)


  • Spiel Nr. 35, Gruppe F: Italien - Namibia

    Namibia dreht die Partie gegen die Italiener. Italien übernimmt zu Beginn die Initiative, doch Namibia kann zulegen und den zweiten Satz knapp für sich entscheiden. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Afrikaner die Oberhand behalten. Namibia holt sich mit diesem 3:1-Erfolg den ersten Platz in der Fruppe F, beide Teams schaffen jedoch den Einzug ins Viertelfinale.

    Ergebnis:
    Italien - Namibia 1:3 (11:6, 10:12, 8:11, 6:11)


  • Spiel Nr. 34, Serbien - Japan

    Serbien war zunächst in allen Belangen überlegen, Japan punktete nur durch serbische Eigenfehler. Das Team um Kapitän und Hauptschläger Nakao Ryota kam in Folge immer besser ins Spiel und gewann knapp aber verdient die Sätze 2 und 3. Der zuvor fehleranfällige serbische Angriff fand wieder zur gewohnten Stärke zurück und marschierte im 4. Satz klar durch. Beide Mannschaften hielten im Entscheidungssatz das Spiel bis zuletzt offen, am Ende jubelt Serbien über einen unerwartet hart erkämpften Sieg.

    Ergebnis:
    Serbien - Japan 3:2 (11:6, 9:11, 14:15, 11:2, 11:8)


  • Spiel Nr. 33, Gruppe F: Tschechien - Namibia

    Tschechien hatte bei der 0:3-Niederlage den Namibiern wenig entgegenzusetzen. Die Afrikaner dominierten von Beginn an das Spielgeschehen. Namibia liefert sich damit weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Italien um die Spitzenposition in der Gruppe F, die Tschechen bleiben bei lediglich zwei Punkten.

    Ergebnis:
    Tschechien - Namibia 0:3 (5:11, 3:11, 5:11)


  • Spiel Nr. 32, Gruppe F: Serbien - Italien

    Serbien leistete nur im 1. Satz starke Gegenwehr. Der 2. Satz war eine klare Angelegenheit für Italien. Auch im 3. Satz war der italienische Angriff deutlich effektiver, obwohl Armin Runer geschont wurde und nicht zum Einsatz kam.

    Ergebnis:
    Serbien - Italien 0:3 (6:11, 2:11, 6:11)


  • Spiel Nr. 31, Gruppe F: USA - Japan

    Wenig Probleme hatten die US-Boys im ersten Match am vierten WM-Tag mit Japan. Zwar hielten die Japaner nach Kräften dagegen - trotzdem setzten sich die USA in drei Sätzen durch.

    Ergebnis:
    USA - Japan 3:0 (11:7, 11:8, 11:9)


  • Spiel Nr. 30, Gruppe E: Österreich - Schweiz

    Österreich siegt nach hartem Kampf
    Im ersten Satz lief die Schweiz mit dem Spiel davon. Bei Österreich schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein. Die Schweiz erarbeitete sich einige Satzbälle, die von den Hausherren - nun mit Dietmar Weiß statt Jean Andrioli - abgewehrt wurden. Beim ersten für die Österreicher patzte die Schweiz mit einer Finte an der Linie und der Satz ging an Österreich - die Stimmung in Kremsmünster war auf dem Siedepunkt.
    Der zweite Satz war ebenfalls ein offener Schlagabtausch auf  höchstem Niveau, bis Österreich bei 6:6 das Kommando übernahm. Einen Satzball konnten die Schweizer abwehren, dann war es um die Eidgenossen geschehen: 2:0.
    Im dritten Satz kam bei 5:3 für die Gastgeber Martin Weiß für seinen Bruder Dietmar und auf einen weiteren neuen Angreifer aus dem Austro-Kollektiv konnte sich die Schweiz nicht einstellen. Ein letztes Aufbäumen der Schweiz endet in der Leine und das Spiel endete mit 3:0. Ob das allerdings schon alles von der Schweiz war, bleibt offen! Denn die Eidgenpossen schonten in dieser Partie Top-Angreifer Cyrill "Fausto" Schreiber, den man sich wohl für den weiteren Turnierverlauf im Talon lassen möchte.

    Stimmen zum Spiel
    Winfried Kronsteiner:"Hier herrscht erneut ganz tolle Atmosphäre. Die Super-Stimmung aus Wien ist noch getoppt worden. Das Rechnen hat für uns jetzt keine große Bedeutung. Wir wollen Faustball mit großem Herz spielen. Das ist uns toll gelungen. Wir wollten den Zusehern etwas zurückgeben und ich denke, das ist uns gelungen. Alle unsere Angreife sind gut in die WM gestartet. Ich muss allerdings mit den Erwartungen der Öffentlichkeit auf die Bremse steigen, Die Karten werden spätestens ab dem Halbfinale neu gemischt."
    Mit diesen Worten entließ der Teamchef die Fans in die "brasilianische Nacht", bei der die Fans heute in Kremsmünster die Nacht zum Tage machen werden

    Ergebnis:
    Österreich - Schweiz 3:0 (12:10, 11:7, 11:6)


  • Spiel Nr. 29, Gruppe E: Brasilien - Deutschland

    Im ersten Schlager des heutigen Abends begann Deutschland stark, Brasilien zog nach und gewann den 1. Satz knapp. Danach folgten ein abwechslungsreiches Angriffsspiel der beiden Schlägerstars Patrick Herdt Biermann (BRA) und Patrick Thomas (GER) und spektakuläre Aktionen in den Sätzen 2 und 3. Der 4. Satz endete hingegen deutlich 11:5 für den Sieger Brasilien.

    Ergebnis:
    Brasilien - Deutschland 3:1 (11:9, 12:14, 11:7, 11:5)


  • Spiel Nr. 28, Gruppe E: Österreich - Chile

    Umjubelt liefen die Hausherren auf, auch ein spontaner Platzregen konnte das Publikum nicht in seiner Euphorie bremsen. Chile wehrte sich nach Kräften, doch mit dem ganzen Stadion hinter sich spielte Österreich konzentriert und souverän und siegte mit 3:0. Erneut überzeugt das Team mit einer starken Kollektiv-Leistung. Die jungen Spieler werden dem Druck vor heimischen Publikum erfolgreich sein zu müssen, stand - sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr.   

    Stimmen zum Spiel:
    Martin Weiß: "Tolle Kulisse, gutes Spiel. So kann es weitergehen!"
    Winfried Kronsteiner: "Die Verhältnisse waren irrsinnig schwierig. Wir haben uns noch in trockenen Bedingungen eingeschlagen. Die Chilenen haben es uns nicht einfach gemacht. Als Kremsmünsterer ist es hier für mich etwas ganz besonderes. Man hat zeitweise sein eigenes Wort nicht verstanden."

    Ergebnis:
    Österreich - Chile 3:0 (11:9, 11:7, 11:8)


  • Spiel Nr. 27, Gruppe F: USA - Italien

    Völlig offene Partie, die USA gewinnen den ersten Satz klar, verlieren aber den Zweiten. Der dritte Durchgang geht knapp an die USA, während im vierten Satz der überragende Armin Runer für Italien zu seinem Spiel findet und für den Ausgleich sorgt. Matchbälle wurden auf beiden Seiten abgewehrt, dann triumphierten die Azzurri.

    Ergebnis:
    USA - Italien 2:3 (11:3, 9:11, 12:10, 5:11, 11:13)


  • Spiel Nr. 26, Gruppe E: Deutschland - Argentinien

    Deutschland besiegt bei ihrem ersten Auftreten in Kremsmünster Argentinien klar mit 3:0!
    Die favorisierten Deutschen haben bei immer wieder einsetzendem Wind weniger Probleme mit den Südamerikanern. Die Argentinier haben über weite Strecken keine Chance gegen die Schläge der Deutschen. Vor allem der 19-jährige Patrick Thomas drückte im Angriff dem Spiel seinen Stempel auf.

    Ergebnis:
    Deutschland - Argentinien 3:0 (11:5, 11:7, 11:4)


  • Spiel Nr. 25, Gruppe F: USA - Tschechien

    Bei wechselhaften Bedingungen schlug USA die Tschechen mit 3:2 in Sätzen. Die USA legte jeweils vor. Tschechien erzwang einen Entscheidungssatz. Diesen holten sich die Amerikaner in einem ansehnlichen Match mit 11:7.

    Ergebnis:
    USA - Tschechien 3:2 (11:5, 9:11, 11:4, 9:11, 11:7)


  • Spiel Nr. 23, Gruppe F: Serbien - Tschechien

    Serbien kam besser ins Spiel und entscheidet den ersten Satz mit 11:5 für sich. Der zweite Satz gestaltet sich knapper und beide Teams kommen zu Satzbällen. Schlussendlich gewinnt Serbien mit 13:11. Im dritten Satz startet das Team aus Tschechien besser und gewinnt überraschend klar mit 11:3. Die Serben lassen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und entscheiden den 4 Satz mit 11:8.

    Ergebnis:
    Serbien - Tschechien 3:1 (11:5, 13:11, 3:11, 11:8)